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Neujahrsempfang 2026 – Ein Abend voller Musik, Hoffnung und Miteinander

Am 11. Januar 2026 lud die Gemeinde Mutlangen zum traditionellen Neujahrsempfang ins MutlangerForum ein. Ab 16:30 Uhr wurden die Gäste mit einem Sektempfang begrüßt. Bürgermeisterin Stephanie Eßwein hieß gemeinsam mit ihrem Ehemann die Besucherinnen und Besucher persönlich am Eingang willkommen.

Den feierlichen Auftakt des Programms gestaltete das Aalener Sinfonieorchester mit einem eindrucksvollen musikalischen Werk. Das Orchester, bestehend aus rund 40 Musikerinnen und Musikern, prägt seit über 40 Jahren das kulturelle Leben der Region und setzte auch an diesem Abend einen stimmungsvollen Rahmen.
Im Anschluss hielt Bürgermeisterin Stephanie Eßwein ihre Neujahrsansprache. Ausgangspunkt war die Geschichte von „Frau Hoffnung“, die trotz täglicher Konfrontation mit negativen Schlagzeilen bewusst den Blick nicht nur auf das Dunkle richtet. Anhand dieses Bildes sprach die Bürgermeisterin über die Herausforderungen unserer Zeit: globale Krisen, anhaltende Konflikte, gesellschaftliche Unsicherheiten und einen zunehmend rauer werdenden Ton im öffentlichen Miteinander. Sie machte deutlich, dass diese Entwicklungen auch auf kommunaler Ebene spürbar sind – finanziell wie gesellschaftlich.
Mit Blick auf die Haushaltslage der Kommunen sprach sie offen über den erheblichen Investitionsdruck, insbesondere bei Großprojekten wie der Sanierung der Hornbergschule. Zwar seien Unterstützungen durch Bund und Land, etwa durch das Sondervermögen oder die Schulbauförderung, wichtig und hilfreich, sie könnten jedoch nicht alle Herausforderungen lösen. Umso entscheidender seien verantwortungsvolle Entscheidungen vor Ort, kluge Prioritätensetzungen und nachhaltiges Handeln. Ein zentrales Anliegen ihrer Rede war zudem der respektvolle Umgang miteinander. Bürgermeisterin Eßwein rief dazu auf, Menschen, die Verantwortung übernehmen – in Politik, Ehrenamt und Gesellschaft – wieder mit mehr Respekt zu begegnen. Trotz aller Herausforderungen stellte sie klar: Ihre Hoffnung habe sie nicht verloren. Hoffnung bedeute, gemeinsam anzupacken, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft aktiv zu gestalten.
Nach der Ansprache setzte das Aalener Sinfonieorchester erneut musikalische Akzente, bevor Bürgermeisterin Eßwein den Jahresrückblick präsentierte. Sie stellte die im Jahr 2025 umgesetzten Projekte sowie Sanierungs- und Baumaßnahmen vor und erläuterte die jeweiligen Kosten und Fördersummen. Ein anschließender Jahresrückblickfilm ließ die Veranstaltungen und Ereignisse des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren.
Die folgende Präsentation bot einen Ausblick auf das Jahr 2026. Vorgestellt wurden unter anderem anstehende Baumaßnahmen wie das Baugebiet „Auäcker Ost“, das neue Feuerwehrhaus, weitere Schritte an der Hornbergschule sowie der Breitbandausbau. Der Blick auf die Finanzplanung 2026 zeigte – anders als im Vorjahr – keinen Grund zur Beunruhigung. Das ordentliche Ergebnis des laufenden Betriebs liegt bei -168.286 Euro. Gründe hierfür sind unter anderem verbesserte Zuweisungen aus dem kommunalen Finanzausgleich, ein erhöhtes Gewerbesteueraufkommen, die Senkung der Kreisumlage um einen Prozentpunkt sowie höhere Zuweisungen für die Kinderbetreuung. Die Nettoneuverschuldung beträgt rund 2,31 Millionen Euro, der Schuldenstand zum Jahresende liegt bei etwa 10,77 Millionen Euro, was rund 1.600 Euro je Einwohner entspricht.
Ein besonderer Moment des Abends war die Spendenübergabe der VR Bank Schwäbischer Wald. Vorstand Thomas Bareiß überreichte Bürgermeisterin Eßwein einen Scheck über 5.000 Euro, der für die geplante Sanierung des Spielplatzes an der Albstraße vorgesehen ist.
Im Anschluss begeisterte die Showakrobatikgruppe „Dance and Gymnastics“ des TSV Lorch mit einer eindrucksvollen Darbietung aus Akrobatik, Tanz und Teamgeist. Die Sportlerinnen und Sportler im Alter von 7 bis 25 Jahren feierten 2025 einen großen internationalen Erfolg mit der Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft in Lissabon und blicken bereits auf die Europameisterschaft 2026 in Pistoia (Italien).
Es folgte die Blutspenderehrung. Geehrt wurden vier Personen für zehn Blutspenden (Tibor Arendas, Timo Krieg, Birgit Tochtermann und Matthias Widmann), zwei Personen für 25 Blutspenden (Sibylle Barth und Monika Thorwart), vier Personen für 50 Blutspenden (Winfried Funk, Jürgen Hägele, Michaela Sinn und Klaus Weimer) sowie eine Person für beeindruckende 75 Blutspenden: Klaus-Peter Köhler. Bürgermeisterin Eßwein dankte den Geehrten im Namen der Gemeinde Mutlangen und des Deutschen Roten Kreuzes herzlich für ihre Zeit, ihre Bereitschaft und ihre Solidarität. Gleichzeitig wies sie auf die Blutspendetermine in Mutlangen am 11. Februar, 1. Juli und 23. September 2026 hin.
Zum Ausklang des Abends erfüllten nochmals schwungvolle Klänge des Aalener Sinfonieorchesters den Saal. Mit Werken von Leopold Mozart, Richard Eilenberg, Jacques Offenbach und dem Radetzky-Marsch von Johann Strauss fand der offizielle Teil einen festlichen Abschluss. Bei kühlen Getränken und leckeren Häppchen klang der Abend in geselliger Atmosphäre aus.
Der Neujahrsempfang 2026 war ein gelungener Start ins neue Jahr – geprägt von Musik, Zuversicht und dem gemeinsamen Wunsch nach einem respektvollen, hoffnungsvollen und starken Miteinander in der Gemeinde Mutlangen.

Die Neujahrsansprache der Bürgermeisterin finden Sie hier (689,5 KB). (689,5 KB)

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"Als Bürgermeisterin von Mutlangen darf ich Sie alle recht herzlich in Mutlangen, einer liebens- und lebenswerten Gemeinde mit rund 6.900 Einwohnern im Ostalbkreis willkommen heißen."Weiterlesen

Stephanie Eßwein, Bürgermeisterin