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„Mutlangen Macht Theater“

Inszenierung von „Das Leben ist schön“  2020 auf dem Mutlanger Lammplatz

Nach einem erfolgreichen 1. Mutlanger Sommer 2019 mit der Band „Acoustic Groove“, geht der Mutlanger Sommer 2020 in die zweite Runde. Der Mutlanger Lammplatz wird sich im Sommer 2020 in eine große Theater-OpenAir-Bühne verwandeln. Vom 27. bis zum 30. August 2020 weichen Sonnenschirm und Bistrotisch den „Brettern, die die Welt bedeuten“. Gespielt wird insgesamt vier Mal die weltberühmte Tragikomödie von Roberto Benigni „Das Leben ist schön“. Ein bewegendes Stück, dass vor dem Hintergrund von Faschismus und Antisemitismus spielt und auf komische, anrührende, aber auch beklemmende Weise zeigt, was mit mehr als 6 Millionen Menschen geschehen ist. Bereits 2018 wurde „Das Leben ist schön“ am Franziskus Gymnasium in Mutlangen aufgeführt und erhielt beeindruckende Kritiken. Der Wunsch nach einer Wiederaufführung wurde laut und so beschlossen die beiden Regisseure Friederike Albrecht und Robin Kucher diesem Wunsch nach zu gehen. „Gerade in diesen Zeiten des Rechtsruckes von Politik und Gesellschaft ist es wichtig ein Zeichen gegen Terror, Ausgrenzung und Hass zu setzen.“, so Robin Kucher. „Wir dürfen nicht ein zweites Mal wegsehen, wenn Menschen Zielscheibe für Hass werden, sondern müssen gegen die Missstände ankämpfen“.

Doch um was geht es in „Das Leben ist schön“? Wir befinden uns im faschistischen Italien der 30er Jahre. Der lebensfrohe Jude Guido verliebt sich Hals über Kopf in die bereits vergebene Dora. Mit Hilfe von (un)glücklichen Zufällen und seiner humorvollen, charmanten Art kann Guido Dora für sich gewinnen und heiratet später seine „geliebte Prinzessin“. Doch das junge Familienglück wird früh gestört. Das Drama nimmt seinen Lauf, als Guido mit seinem Sohn Giosue in ein Konzentrationslager deportiert wird. Um seinem Sohn die grausamen Handlungen zu verbergen, gibt er die Gefangenschaft als großes Spiel aus, bei dem man durch Einhaltung der Regeln einen Preis gewinnen kann: einen echten Panzer, Giosues größter Traum. Wird es Guido schaffen, die Fassade des Spiels vor seinem Sohn aufrecht zu halten? Wird Guido überleben und was passiert mit der großen Liebe zu Dora? Die Inszenierung wird es Ihnen im Sommer 2020 verraten.
Das besondere an „Das Leben ist schön“ ist sein spannender Weg, auf humorvolle, aber gleichzeitig auch emotionale Weise wird an das Thema „Nationalsozialismus“ herangegangen. Wie wichtig diese Inszenierung ist, betont auch die Heilbronner Regisseurin Friederike Albrecht: „Nie darf vergessen werden, dass Ausgrenzung und Populismus, Abschottung und Nationalismus immer zu Unmenschlichkeit, Verrohung und schließlich in die Katastrophe führen. Deshalb wollen wir dieses Stück spielen, gegen das Vergessen und als Liebeserklärung an das Leben selbst.“ Die Inszenierung wird nicht nur durch seine bewegende Geschichte die Zuschauer mitreißen, sondern auch etwa 40 Statisten und ein eigens gegründeter Bürgerchor werden zu dieser besonderen Stimmung beitragen. Für die beiden Regisseure ist es nicht das erste Theaterprojekt, aber dennoch bleibt es eine Herausforderung. Friederike Albrecht studierte unter anderem Theaterpädagogik und inszenierte beispielsweise Shakespeares „Was ihr wollt“ oder auch Preußlers „Krabat“. Robin Kucher sammelte bereits früh Theatererfahrungen in zahlreichen Produktionen und absolviert gerade ein FSJ als Regieassistenz im Theater der Stadt Aalen.

Besonders gespannt kann man auf das Bühnenbild sein. Die Hauptelemente werden zwei meterhohe, bespielbare Türme sein, die sich den verschiedenen Szenen der Inszenierung anpassen. Für das Bühnenbild konnte Josef Stampfer gewonnen werden, der schon unter anderem bei der Staufersaga und dem Liederkranz Weiler als Bühnenbildner tätig war. Gemeinsam mit seinem mehrköpfigen Schreinerteam wird er sich der Kulisse widmen.

Die Rolle des Guido´s wird vom Regisseur Robin Kucher übernommen. Neben dem jungen Schauspieler werden auch in der Theaterszene bekannte Gesichter wie Daniel Sethaler, Joachim Meyer oder auch Ingrid Krusch die dramatische Liebesgeschichte auf die Bühne bringen. Auch hinter den Kulissen steckt einiges an Erfahrung. Claudia Alka wird sich um die perfekte Optik der Schauspieler kümmern. Sie war nicht nur bei zahlreichen Theaterstücken des Staufersagavereins Maskenbildnerin, sondern wird auch die Maske bei der Kolping-Produktion „Die Päpstin“ übernehmen. Bei der Licht- und Tontechnik setzt das Produktionsteam auf zwei in Mutlangen bekannte Gesichter: Florian Windschüttl und Thomas Frankenhauser. Sie werden dafür sorgen, dass die Schauspieler auch im richtigen Licht stehen.

Die neusten Informationen und exklusive Hintergrundinformationen finden Sie auch auf Instagram/ Facebook unter mutlangenmachttheater.

Sie möchten diese Theaterproduktion finanziell in Form eines Sponsorings oder auch einer Spende unterstützen? Dann melden Sie sich gerne bei uns unter robinkucher2000@gmail.com.
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Schon jetzt dürfen wir Sie recht Herzlich zu unserem Mutlanger (Theater)Sommer einladen! Freuen Sie sich auf Theatervorstellungen voller Witz und Emotion, die Sie so schnell nicht wieder vergessen werden! Mutlangen macht Theater. Seien Sie dabei.

benz

"Als Bürgermeisterin von Mutlangen darf ich Sie alle recht herzlich in Mutlangen, einer liebens- und lebenswerten Gemeinde mit rund 6.700 Einwohnern im Ostalbkreis willkommen heißen."Weiterlesen

Stephanie Eßwein, Bürgermeisterin