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Gewerbegebiet „Wasserstall-Ost“ wird erschlossen

Am vergangenen Donnerstag konnte der erste Spatenstich für die Erschließung des Gewerbegebiets „Wasserstall-Ost“ in Mutlangen erfolgen. Die Fläche liegt im Norden von Mutlangen und grenzt östlich an die Jet-Tankstelle / Autohaus Baur an. Durch dieses Gebiet wird der örtlichen Firma OSPA Schwimmbadtechnik die Möglichkeit für einen Neubau und Verlagerung Ihres Betriebs  aus einem Wohngebiet eröffnet. Dem Autohaus Baur stehen künftig benötigte Erweiterungsflächen zur Verfügung.
Bürgermeisterin Stephanie Eßwein erinnerte an die vielen, teilweise sehr schwierigen und zeitraubenden  Vorarbeiten, die bis zum jetzigen Spatenstich erledigt werden mussten. 20 Grundstücke mussten erworben werden, parallel zum Bebauungsplanverfahren musste der Flächennutzungsplan fortgeschrieben werden. Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens musste der naturschutzrechtliche Ausgleich sichergestellt und schwierige artenschutzrechtliche Maßnahmen zum Schutz der Feldlerche durchgeführt werden. Ein Umlegungsverfahren begleitete den Grunderwerb und bereinigt viele auf den ursprünglichen Grundstücken vorhandene Dienstbarkeiten wie Fahr- und Trepprechte. Das Landratsamt als Umlegungsbehörde sorgt dann auch für die neue Grundstücksaufteilung und die hierfür erforderliche Vermessung. Die Erschließungsmaßnahmen mussten geplant, ausgeschrieben und vergeben werden. Ein sehr großer Teil der Erschließungsarbeiten umfasst die Schaffung von 3 Regenrückhaltebecken zur Pufferung und gedrosselten Ableitung des Oberflächenwassers bei Starkregen, um den Ort vor Schäden durch Hochwasser zu schützen. Insgesamt gibt die Gemeinde Mutlangen für die Erschließung des Gebiets rund 1,8 Millionen Euro aus. Beim Spatenstich freuten sich alle Projektbeteiligte über den Baustart und hoffen auf einen unfallfreien und erfolgreichen Abschluss dieses für Mutlangen so wichtigen Projektes.

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"Als Bürgermeisterin von Mutlangen darf ich Sie alle recht herzlich in Mutlangen, einer liebens- und lebenswerten Gemeinde mit rund 6.700 Einwohnern im Ostalbkreis willkommen heißen."Weiterlesen

Stephanie Eßwein, Bürgermeisterin