Friedensfest auf der Mutlanger Heide setzt starkes Zeichen für Frieden und Zusammenhalt
Mit einem inspirierenden Friedensfest hat die Gemeinde Mutlangen gemeinsam mit der Friedensinitiative Pressehütte den diesjährigen Flaggentag der Mayors for Peace begangen. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen in den Wildpflanzenpark auf der Mutlanger Heide, um gemeinsam ein sichtbares Zeichen für Frieden, Zusammenhalt und Hoffnung zu setzen.
Bürgermeisterin Stephanie Eßwein begrüßte die Gäste und betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung des Friedens – nicht nur als politisches Ziel, sondern als Aufgabe jedes Einzelnen im täglichen Miteinander.
Ein besonderer Höhepunkt des offiziellen Programms war der Redebeitrag des ehemaligen Ministers Winfried Hermann. Als Mitbegründer der Initiative „Aufbruch zum Frieden“ sprach er eindrucksvoll über die Verantwortung jedes Einzelnen, sich für Frieden, Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt einzusetzen. Seine Worte regten zum Nachdenken an und fanden großen Anklang bei den Besucherinnen und Besuchern.
Auch Colette Eisenhuth, Ehrenamtskoordinatorin der Seelsorgeeinheit Limeshöhe, setzte mit ihrem Beitrag für die Kirchen ein wichtiges Zeichen für Versöhnung, Hoffnung und Menschlichkeit.
Christa Schmaus, als Vertreterin der Pressehütte, machte eindringlich auf die anhaltende Bedrohung durch Atomwaffen aufmerksam und appellierte daran, trotz aller globalen Krisen nicht nachzulassen, sich für Frieden und Abrüstung einzusetzen.
Ein besonders bewegender Moment war der gemeinsame Abschluss des offiziellen Teils: Aus den zahlreichen, von Kindern und Jugendlichen liebevoll bemalten Steinen mit Friedens- und Hoffnungsbotschaften entstand ein großes Peace-Zeichen. Stein für Stein wuchs ein beeindruckendes Symbol, das zeigte, wie aus vielen kleinen Beiträgen etwas Großes entstehen kann – ein starkes Bild dafür, dass Frieden nur gemeinsam gelingen kann.
Rund um das Friedensfest boten zahlreiche Mitmachaktionen Gelegenheit, sich mit dem Thema Frieden auseinanderzusetzen. Die Postkartenaktion, bei der Friedensbotschaften an politische Verantwortungsträger gestaltet werden konnten, wurde ebenso gut angenommen wie das weitere Bemalen von Friedenssteinen. Auch Alexander Reichenauer von den Imkern informierte über das Projekt „Bees and Peace“ und auch hier zeigt sich die enge Verbindung von Natur, Nachhaltigkeit und Frieden.
Für eine besondere Atmosphäre sorgte außerdem das gemeinsame Mitbringbuffet, das einmal mehr zeigte, wie Gemeinschaft gelebt werden kann. Bei gutem Essen, vielen persönlichen Begegnungen und anregenden Gesprächen klang der Abend in entspannter und herzlicher Atmosphäre aus.
„Gerade in einer Zeit, in der Frieden vielerorts keine Selbstverständlichkeit mehr ist, sind solche Begegnungen von unschätzbarem Wert. Sie machen Mut, schenken Hoffnung und zeigen, dass jeder Einzelne einen Beitrag zu einem friedlichen Miteinander leisten kann“, zieht Bürgermeisterin Stephanie Eßwein ein positives Fazit der Veranstaltung.
