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Pünktlich zum 1. Advent ist im Eingangsbereich im Rathaus wieder eine Tanne aufgestellt. Der Weihnachtsschmuck wurde gebastelt von den fleißigen Kindern des Kindergarten Don Bosco. In diesem Jahr war es den Kindern aufgrund der Pandemie leider nicht möglich, dem Rathaus einen Besuch abzustatten und den Baum selbst zu schmücken. Diese Aufgabe hat Frau Bürgermeisterin Eßwein aber gerne übernommen. Herzlichen Dank an die Kinder und Erzieherinnen des Kindergartens für die gebastelten Lebkuchenmänner, Zuckerstangen, Sterne und Engel. Unser geschmückter Weihnachtsbaum ist in diesem Jahr das erste Mal zusätzlich ein Weihnachtswunschbaum. Vielen vielen Dank an alle Bürgerinnen und Bürger, die als Geschenkpaten*innen bei unserer Aktion einen Wunsch erfüllen wollen. Im Moment haben wir mehr Geschenkpaten*innen als Wunschzettel. Diese Beteiligung ist ein unglaublich schönes Zeichen für unser Zusammenhalt in unserer Gemeinde.  Gerne dürfen sich noch mehr Kinder und Senioren einen Wunsch zu Weihnachten erfüllen lassen, der vielleicht in diesem Jahr sonst nicht möglich wäre. Natürlich darf man auch für eine andere Person einen Wunschzettel ausfüllen, und so dieser Person eine besondere Freude machen. Wunschzettel liegen beim Weihnachtsbaum im Rathaus aus. Außerdem finden Sie ihn hier. (595,6 KB ) Die Wunschzettel dann bitte so schnell wie möglich wieder direkt bei uns im Rathaus im Zimmer 13 bei Frau Steinle abgeben. Die Paten*innen pflücken sich dann einen Wunschzettel vom Baum, besorgen das Geschenk und verpacken es weihnachtlich - gern auch mit ein paar Zeilen versehen. Bitte bis zum 21. Dezember 2020 im Rathaus abgeben . Am Geschenk muss der mitgenommene Wunschzettel angebracht sein, da sonst eine Zustellung an den richtigen Empfänger nicht möglich ist. Bis zum Heiligen Abend werden alle Geschenke persönlich von ehrenamtlichen Helfern an die Empfänger übergeben. Frau Bürgermeisterin Eßwein und das gesamte Rathaus-Team wünscht Ihnen eine besinnliche Vorweihnachtszeit.

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Aufgrund der verschärften Corona-Maßnahmen und der damit verbundenen Änderung der Corona-Verordnung für den Monat November, wurde den Gemeinden im Ostalbkreis vom Landratsamt empfohlen, auf Gedenkfeiern zum Volkstrauertag zu verzichten. In Mutlangen entschloss man sich deshalb dieser Empfehlung zu folgen und am vergangenen Sonntag den Kranz am Ehrenmal auf dem Friedhof durch eine kleine Gemeindeabordnung niederzulegen und im Stillen zu Gedenken. Bürgermeisterin Stephanie Eßwein erinnert in ihrer Ansprache daran, dass man am Volkstrauertag den zahlreichen Opfern von Krieg, Terrorismus und Vertreibung aller Völker und Nationen gedenkt. An diesem Tag gedenke man den Opfern und menschlichen Schicksalen, die in Glaubenskriegen, in Schlachten politischer Ideologien und in sinnlosen anderen Krisen und Auseinandersetzungen zu beklagen sind. Sie macht deutlich, dass auch der Tod des Afroamerikaners Georg Floyd durch Polizeigewalt in den USA oder die verheerenden Anschläge in Wien deutlich machen, dass wir vom Weltfrieden weit entfernt sind. Vor diesem Hintergrund ist es ihr ein Anliegen deutlich hervorzuheben, dass man in Mutlangen eine weltoffene, vielfältige, tolerante und interkulturelle Gemeinde ist, die von unterschiedlichen Herkünften und einem friedlichen Zusammenleben aller dort lebenden Menschen profitiert. Die Erfahrung aus der Geschichte verpflichtet alle für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit einzustehen. Antisemitismus, Rassismus, Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit dürfen keine Chance haben! Sie ruft dazu auf, dass alle bereit sein müssen Verantwortung füreinander zu übernehmen, um diese Welt zu einer friedlicheren und gewaltfreien zu machen. Als Vertreter der Gemeinde nahmen an der Gedenkfeier Gemeinderätin Rose Gaiser, Vereinssprecher Ralf Bühlmaier, Pfarrer Schönfeld und die Musiker Thomas und Luis Schmid teil.

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,   dieser November wird sich uns allen tief ins Gedächtnis einprägen. Seit dieser Woche befinden wir uns im „Lockdown-light“. Die nun geltenden Maßnahmen sind zunächst mal befristet bis 30. November 2020 und können Sie in einer Übersicht unserer Titelseite entnehmen. Die von Bund und Ländern angeordneten Verbote und Eingriffe in das Leben aller sind eine schwere Bürde. Nicht jede einzelne Maßnahme ist selbsterklärend, das Ziel aber ist klar: Die Zahl der nahen Kontakte mit anderen Menschen soll so weit wie möglich reduziert werden, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Über die Maßnahmen kann man sich nun uneinig sein und deren Richtigkeit anzweifeln. Fakt ist aber, dass es nun wieder an der Zeit ist, dass wir uns gemeinsam dieser Pandemie stellen. Wir haben schon einmal bewiesen, dass durch Zusammenhalt und Gemeinschaftssinn dieses Virus in den Griff zu bekommen ist. Ich habe komplettes Verständnis für alle Betroffenen. Jetzt aber einzelne Lücken aufzureißen, würde die komplette Maßnahme des kurzen harten Lockdowns gefährden. Ich bitte Sie dringend, keine Feiern und geselligen Zusammenkünfte in den privaten Bereich, der sich in den vergangenen Wochen als signifikanter Infektionstreiber herausgestellt hat, zu verlagern und auch dort sehr diszipliniert zu sein. Denn ansonsten laufen alle Maßnahmen ins Leere.   Dass dies schwerfällt, ist aus vielen Gründen nachvollziehbar. Wir sind soziale Wesen und können ohne andere Menschen nicht leben. Gastronomie und Kultur werden wir sehr vermissen. Doch ist es ungewiss, ob die dadurch vermiedenen Kontakte ausreichen, die Dynamik der zweiten Welle zu brechen. Schulen, Kitas und viele Betriebe sind anders als im April nicht geschlossen. Es bleiben also sehr viel mehr Kontakte erhalten als im ersten Lockdown. Und jetzt wird es nicht Sommer, sondern Winter. Es ist daher nicht abzusehen, ob die Maßnahmen über den November hinaus verlängert und sogar verschärft werden müssen. Zur Kontaktreduktion und zum besseren Schutz für die Risikogruppe muss eine effektivere Kontaktverfolgung hinzukommen, damit der befürchtete Engpass in Krankenhäusern und auf den Intensivstationen verhindert werden kann. Die deutsche Corona-Warn-App ist bisher leider wenig effektiv. Aber die App könnte einen wichtigen Beitrag leisten, wenn sie von mehr Menschen genutzt würde. Eine Verdopplung der Nutzerzahlen vervierfacht die Bremswirkung auf die Pandemie, da entsprechend mehr Menschen direkt gewarnt werden, wenn Kontakt zu einer infizierten Person bestand. Wenn Sie etwas für die Wiederöffnung von Gastronomie und Kultur wie auch für den Schutz der Älteren tun wollen, dann aktivieren Sie bitte spätestens jetzt die Corona-Warn-App. Das Rathaus werden wir auch weiterhin für Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, geöffnet haben. Wir empfehlen Ihnen aber vorab beim jeweiligen Sachbearbeiter einen Termin zu vereinbaren um mögliche Wartezeiten zu vermeiden. Das Betreten des Rathauses ist mit der Pflicht zum Tragen einer Mund- Nasen-Bedeckung verbunden. Gemeinderatssitzungen werden auch weiterhin vor Ort im MutlangerForum unter Einhaltung aller Hygienebestimmungen stattfinden. Es wird jedoch darauf geachtet, lediglich notwendige Tagesordnungspunkt zu behandeln und zu beschließen. Auf ausführliche Sachvorträge wird verzichtet. Unsere Gedenkfeier „Lichter für den Frieden“ anlässlich des Volkstrauertages wird dieses Jahr leider nicht stattfinden. Ich werde am Volkstrauertag in stillem Gedenken am Ehrenmal auf dem Friedhof einen Kranz niederlegen und die eigentlich bei der Gedenkfeier gesprochene Rede im Nachgang hier im Mitteilungsblatt abdrucken. Gedenken ist wichtig, auch wenn wir dies in der Corona- Zeit in diesem Jahr für uns zuhause machen müssen. Von Jubilarsbesuchen werde ich auch weiterhin absehen. Wenn möglich werden wir die Jubilare versuchen telefonisch zu erreichen. Unsere Feuerwehr stellt vorübergehend den Übungsbetrieb ein, so wie alle anderen Vereine auch. Es sind wieder massive Einschnitte in unser gesellschaftliches Leben. Aber dennoch möchte ich dafür werben, dass wir durch Einhaltung der Regelungen und den bekannten Hygienemaßnahmen, sowie massiven Kontaktbeschränkungen es schaffen im Laufe des Novembers die Welle zu brechen und die Infektionszahlen deutlich zu senken.   Bitte bleiben Sie gesund!   Herzlichst Ihre Stephanie Eßwein Bürgermeisterin        

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"Als Bürgermeisterin von Mutlangen darf ich Sie alle recht herzlich in Mutlangen, einer liebens- und lebenswerten Gemeinde mit rund 6.700 Einwohnern im Ostalbkreis willkommen heißen."Weiterlesen

Stephanie Eßwein, Bürgermeisterin